Godern


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Die erste urkundliche Erwähnung geht auf das Jahr 1376 unter dem slawischen Namen „Gudeware" zurück. Die Siedlung entwickelte sich nur langsam. 1617 wird die Godernsche Mühle als Erbmühle erwähnt und 1850 gibt es endlich auch eine Schmiede, die sich bis heute erhalten hat.


1876/77 erhält das Dorf eine Schule und auch eine sogenannte „Industrieschule". Letztere ist eine Einrichtung der damaligen Volksschule, in der die Kinder beiderlei Geschlechts Handarbeiten wie Nähen, Stricken und Flechten erlernen.


1886 gibt es in Godern drei Büdner, einen Schmied, einen Schankwirt, fünf Erbpächter, 15 Häuser und eine Schule. Eine Mühle wird nicht mehr genannt. 1910 besteht ein Gut mit 455 Hektar, aber nur noch fünf Hufen und acht Büdner. 1945, am 2. und 3. Mai, besetzen sowjetische Truppen den Ort. Für die Dorfbevölkerung und für 184 Flüchtlinge ist der 2. Weltkrieg zu Ende Die Durchführung der Bodenreform, die Zwangskollektivierung der Einzelbauern und Neusiedler bis hin zur industriemäßig produzierenden Landwirtschaft (1973 KAP-Gründung) prägen die Nachkriegszeit.

 

Kreisstraße Radweg

 

 

Nach 1990 setzt die Gemeinde auf den Zuzug durch „Häusle"-Bauer, auf die Ansiedlung von Kleingewerbe und vor allem auf den Tourismus bzw. Fremdenverkehr. 1993 werden zur Dorfverschönerung 35 Großbäume (Linden) gepflanzt. 1994 sind bereits 15 Unternehmen in und um Godern tätig und am 12. Juni 1995 wird ein Saisonparkplatz für den stark zugenommenen Besucherverkehr seiner Bestimmung übergeben.

 

Die Badestelle am Pinnower See (der sogenannte Goderner Strand), traditionelle Veranstaltungen wie Feuerwehrausscheide, das Strand- und Schützenfest, Osterfeuer mit Feuerwehrball und die Goderner Sommergalerie sind kulturelle Höhepunkte im Gemeindeleben und Attraktionen für Touristen und Urlauber. 1995 leben in Godern und Neu Godern 198 Einwohner.

 

Das Dorf Godern liegt zwischen dem Pinnower See im Südwesten und dem Mühlensee im Nordosten. Etwa 30 Prozent des Gesamtterritoriums sind mit Wald bedeckt. Touristen, Urlauber und Erholungssuchende der Landeshauptstadt wissen um die landschaftlichen Reize und die Ruhe der kleinsten Gemeinde des Amtes Ostufer Schweriner See. Kanufahrer erreichen die Warnow von Godern über den Mühlensee und den Mühlenbach vorbei an Neu Godern und erleben so ganz nebenbei eine wiesen- und waldreiche Landschaft, deren Ruhe und Stille Balsam für die Seele ist. Mit etwas Glück kann am Mühlenbach der Eisvogel und in der kalten Jahreszeit auch die Wasseramsel beobachtet werden.


Im Frühjahr besetzen Kranichpaare unter schallendem Trompeten ihre Nistplätze, Kiebitze wuchteln über den Wiesen, Unkengeläut erfüllt warme Maiabende und hoch am blauen Mecklenburger Himmel ziehen der Rote Milan, Bussarde und auch der mächtige Seeadler ihre Kreise. Und im Juli summen die Bienen in der uralten Winterlinde neben der Goderner Mühle. Sie wurde bereits 1939 mit einem Umfang von 5,15 Metern unter Schutz gestellt, der heute auf 5,80 Meter angewachsen ist.


Veranstaltungen


01.07.2017 bis 06.08.2017
Sommergalerie in Pinnow/Godern geöffnet
In der Zeit vom 1.Juli bis 6.August 2017, jeweils samstags und sonntags von 15.00- 18.00Uhr, ... [mehr]